PNG in JPG umwandeln

Laden Sie PNG-Bilder hoch und Sie erhalten JPG-Dateien mit Qualität 90. Transparente Bereiche füllen wir mit Weiß, weil JPG keine Transparenz speichern kann.

In JPG umwandeln

PNG und JPG sind für unterschiedliche Aufgaben gebaut. PNG komprimiert verlustfrei, jedes Pixel kommt exakt so zurück, wie es gespeichert wurde, und es unterstützt Transparenz. JPG verwirft Details, die dem Auge kaum auffallen, und macht Fotos dadurch um ein Vielfaches kleiner. PNG in JPG umzuwandeln lohnt sich bei Fotos und Scans. Bei Screenshots, Logos und Diagrammen ist es oft der falsche Schritt, warum, steht weiter unten.

Wann sich PNG in JPG lohnt

  • Das Portal akzeptiert nur JPG. Viele Bewerbungsformulare, Fotodienste und ältere Redaktionssysteme nennen JPG noch immer als einziges erlaubtes Format.
  • Das PNG ist eigentlich ein Foto. Screenshots von Fotos, Exporte aus Bildbearbeitungen oder im Browser gespeicherte Bilder liegen oft als PNG vor. Ein einzelnes Foto kommt so schnell auf 10 MB und mehr, als JPG mit Qualität 90 meist auf einen Bruchteil davon.
  • Grenzen bei E-Mail und Messengern. Kleinere Anhänge passen unter das Limit und laden im Mobilnetz schneller.
  • Webseiten. Große fotografische PNGs bremsen Seiten aus. Für Fotos im Web ist JPG oder WebP üblich.

Was bei der Umwandlung passiert

Wir konvertieren mit diesen Einstellungen:

  • Transparenz wird weiß. JPG hat keinen Alphakanal. Wir legen das Bild vor dem Speichern auf einen weißen Hintergrund, ein freigestelltes Logo bekommt also ein weißes Rechteck, nie ein schwarzes. Halbtransparente Kanten wie weiche Schatten oder geglättete Schrift werden mit Weiß verrechnet.
  • Qualität 90. Hoch genug, dass Artefakte in Fotos kaum sichtbar sind. Bei dieser Qualität behalten wir die volle Farbauflösung (kein Chroma-Subsampling), was man bei farbiger Schrift und scharfen roten oder blauen Kanten sieht.
  • Farbtiefe. PNG kann 16 Bit pro Kanal speichern, ein übliches JPG 8 Bit. Feine Verläufe aus einem 16-Bit-PNG werden auf 8 Bit reduziert, also auf das, was jeder Monitor ohnehin zeigt.
  • Animation. Von einem animierten PNG (APNG) bleibt nur das erste Bild.
  • Metadaten. Wir entfernen sie nicht absichtlich, ein eingebettetes Farbprofil wird normalerweise übernommen. War das Bild nur per Orientierungs-Tag gedreht, drehen wir die Pixel, damit das JPG aufrecht erscheint.

Typische Probleme

PNG in JPG: transparenter Hintergrund wird schwarz oder weiß

Schwarze Hintergründe entstehen in Programmen, die den Alphakanal einfach weglassen. Bei uns ist er immer weiß. Brauchen Sie eine andere Farbe oder echte Transparenz, bleiben Sie bei PNG oder nehmen WebP, das verlustbehaftete Kompression und Transparenz kombiniert.

Schrift und Linien wirken nach der Umwandlung unscharf

JPG komprimiert in Blöcken von 8 × 8 Pixeln und kommt mit weichen Fotoflächen gut zurecht, mit harten Kanten schlecht. In Screenshots, Diagrammen, Pixel-Art und Logos entstehen feine Säume um Buchstaben. Für solche Bilder ist PNG meist sogar kleiner als ein hochwertiges JPG, die Umwandlung bringt also nichts.

Das JPG ist größer als das PNG

Das passiert bei einfacher Grafik: Wenige flächige Farben komprimiert PNG hervorragend. Wird das JPG größer, behalten Sie das PNG.

Hin und her konvertieren

Jedes Speichern als JPG kostet etwas Qualität. Bewahren Sie das PNG als Original auf und erzeugen Sie jedes neue JPG daraus. Zurück in PNG holt verlorene Details nicht wieder, siehe JPG in PNG umwandeln.

PNG und JPG im Vergleich

PNGJPG
Kompressionverlustfrei (Deflate)verlustbehaftet (DCT)
Transparenzja, voller Alphakanalnein
Farbtiefe1 bis 16 Bit pro Kanal8 Bit pro Kanal (Baseline)
AnimationAPNGnein
Geeignet fürScreenshots, Logos, Diagramme, Grafik mit TextFotos, Fotoscans
NormW3C-Empfehlung 1996, ISO/IEC 15948:2004, dritte Ausgabe 2025ISO/IEC 10918-1 (1992), Dateiformat JFIF ISO/IEC 10918-5

PNG entstand Mitte der 1990er-Jahre als patentfreier Ersatz für GIF. Die dritte Ausgabe der PNG-Spezifikation, eine W3C-Empfehlung vom Juni 2025, hat animierte PNGs und HDR offiziell aufgenommen. Ausführliche Formatbeschreibungen: PNG und JFIF bei der Library of Congress, bei uns PNG und JPG.

Andere Wege, PNG in JPG zu konvertieren

Für eine einzelne Datei reichen Bordmittel. Unter Windows öffnen Sie das PNG in Paint und wählen Speichern unter > JPEG-Bild. Auf dem Mac öffnen Sie es in Vorschau, wählen Ablage > Exportieren, das Format JPEG und stellen die Qualität per Schieberegler ein (Anleitung von Apple).

Unser Konverter spart Zeit bei Stapeln: bis zu 10 Bilder auf einmal, Ergebnisse als ein ZIP oder als Link per E-Mail, aus jedem Browser, auch am Handy und unter Linux. Dateien bis 100 MB verarbeiten wir auf unseren Servern in Tschechien, Uploads löschen wir direkt nach der Umwandlung, Ergebnisse nach 14 Tagen. Haben Sie iPhone-Fotos? Dann hilft HEIC in JPG umwandeln.

Häufige Fragen

Was passiert mit der Transparenz, wenn ich PNG in JPG umwandle?

JPG kann keine Transparenz speichern, daher werden transparente und halbtransparente Bereiche auf weißen Hintergrund gelegt.

Verliert das Bild beim Konvertieren von PNG in JPG an Qualität?

Etwas, denn JPG ist verlustbehaftet. Bei der verwendeten Qualität 90 ist der Unterschied in Fotos kaum zu sehen, an scharfer Schrift und Linien aber unter Umständen schon.

Warum ist mein JPG größer als das ursprüngliche PNG?

Einfache Grafik mit flächigen Farben komprimiert PNG besser. Behalten Sie dann das PNG, JPG lohnt sich bei Fotos.

Kann ich mehrere PNG-Dateien gleichzeitig in JPG umwandeln?

Ja, bis zu 10 Dateien auf einmal und 10 pro Stunde, jede bis 100 MB. Die Ergebnisse laden Sie gesammelt als ZIP herunter.

Kann ich statt Weiß eine andere Hintergrundfarbe wählen?

In unserem Konverter nicht, der Hintergrund ist immer weiß. Für eine andere Farbe reduzieren Sie das Bild vorher in einem Bildbearbeitungsprogramm auf eine Ebene mit Hintergrund.