JPG in PDF umwandeln

Laden Sie ein JPG hoch und erhalten Sie ein PDF mit dem Bild auf einer Seite, richtig herum gedreht. Jedes hochgeladene Bild wird zu einem eigenen PDF.

In PDF umwandeln

Wer JPG in PDF umwandelt, hat meist kein Fotoprojekt. Ein Bewerbungsportal, die Versicherung, die Hochschule oder eine Behörde verlangt ein Dokument und nimmt nur PDF an, und vorhanden ist ein Handyfoto vom Zeugnis, von der Quittung oder vom Ausweis. Manchmal geht es auch nur ums Drucken: Ein PDF öffnet sich auf jedem Rechner gleich und kommt in der erwarteten Größe aus dem Drucker.

Was mit dem Bild passiert

Unser Konverter liest das JPG, wendet die von der Kamera in den EXIF-Daten gespeicherte Ausrichtung an, setzt das Bild auf eine Seite und schreibt das PDF. Praktisch heißt das:

  • Die Drehung wird korrigiert. Smartphones speichern Fotos oft quer und vermerken nur, wie sie zu drehen sind. Viele Werkzeuge übersehen das und liefern ein PDF, das auf der Seite liegt. Unser Konverter stellt das Bild zuerst richtig hin.
  • Volle Auflösung, nichts abgeschnitten. Alle Pixel des Originals landen im PDF, ohne Rand und ohne weißen Rahmen.
  • Die Seite ist so groß wie das Bild. Das Seitenformat ergibt sich aus den Pixeln geteilt durch den DPI-Wert in der Datei. Ein Handyfoto mit 4032 × 3024 Pixeln und 72 dpi ergibt eine Seite von etwa 142 × 107 cm, nicht DIN A4. Am Bildschirm fällt das nicht auf, weil Programme ans Fenster anpassen. Beim Drucken „An Seite anpassen“ wählen.
  • Das Bild wird im PDF erneut als JPEG gespeichert, in etwa der ursprünglichen Qualität. Im normalen Gebrauch ist kein Unterschied zu sehen, eine bitgenaue Kopie des Originals ist es aber nicht.
  • Keine Texterkennung. Ein abfotografiertes Dokument bleibt ein Bild, im PDF lässt sich weder suchen noch Text kopieren.

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass das PDF Kameradaten entfernt. Enthält das Foto einen GPS-Standort, den Sie nicht weitergeben möchten, löschen Sie ihn vor der Umwandlung.

Mehrere JPGs in ein PDF?

Um es klar zu sagen: Der Konverter macht aus jedem Bild ein eigenes PDF. Sie können bis zu 10 JPGs gleichzeitig hochladen und die Ergebnisse gemeinsam als ZIP herunterladen, zu einem mehrseitigen Dokument werden sie aber nicht zusammengefügt. Ein einzelnes PDF aus mehreren Fotos erstellt das Betriebssystem oft am schnellsten:

  • Windows: Fotos im Explorer markieren, Rechtsklick, Drucken (unter Windows 11 bei Weitere Optionen anzeigen), als Drucker „Microsoft Print to PDF“ wählen.
  • macOS: alle Bilder in Vorschau öffnen, in der Seitenleiste die Miniaturen markieren, dann Ablage › Drucken › PDF › Als PDF sichern.
  • iPhone und iPad: in der App Dateien auf Auswählen tippen, Bilder markieren und im Menü PDF erstellen wählen.

Häufige Probleme

Das PDF ist zu groß für das Upload-Formular

Die Umwandlung verkleinert das Bild nicht. Ein 12-Megapixel-Foto mit 4 MB ergibt ein etwa gleich großes PDF, und viele Portale erlauben nur 2 oder 5 MB. Verkleinern Sie das Foto vorher auf etwa 2000 Pixel an der langen Seite, das reicht für ein lesbares A4-Dokument, und wandeln Sie dann um.

Das Dokument ist schief oder zu dunkel

Der Konverter richtet Scans nicht gerade, schneidet nicht zu und hellt nicht auf. Der eingebaute Dokumentenscanner des Handys (Notizen auf dem iPhone, Google Drive unter Android) erledigt das schon beim Fotografieren und liefert die bessere Vorlage.

Ich brauche den Text, nicht das Bild

Wandeln Sie das JPG stattdessen in TXT um. Diese Umwandlung führt eine Texterkennung (OCR) durch und liefert den erkannten Text.

JPEG und PDF: zwei verschiedene Aufgaben

JPGPDF
NormISO/IEC 10918-1 (1992), JFIF als ISO/IEC 10918-5 (2013)ISO 32000-1 (2008), ISO 32000-2 (2017, überarbeitet 2020)
Inhaltein Rasterbild, verlustbehaftet komprimiertSeiten mit Text, Vektoren und Bildern
Physische Größenur Pixel und ein DPI-Hinweisexakte Seitenmaße
Mehrere Seitenneinja

Die JPEG-Norm erschien 1992 und ist nach der Joint Photographic Experts Group benannt. Was man „ein JPG“ nennt, ist technisch die Hülle JFIF, ausführlich beschrieben von der Library of Congress. PDF stellte Adobe Anfang der 1990er Jahre vor, 2008 wurde es zur offenen ISO-Norm, siehe die Übersicht der PDF-Formate. Mehr auf unserer Seite zum JPG-Format.

Wann sich der Konverter lohnt

Für ein einzelnes Foto am Rechner genügt die eingebaute Druckfunktion in PDF völlig. Der Konverter hilft, wenn Sie nichts installieren möchten, am Smartphone oder an einem fremden Rechner arbeiten oder bis zu zehn Bilder in einzelne, richtig gedrehte PDFs umwandeln müssen. Hochgeladene Bilder löschen wir direkt nach der Umwandlung, die PDFs nach 14 Tagen. iPhone-Fotos im HEIC-Format können Sie vorher in JPG umwandeln. Für die Gegenrichtung gibt es PDF in JPG.

Häufige Fragen

Kann ich mehrere JPGs zu einem PDF zusammenfügen?

Nicht direkt, jedes hochgeladene JPG wird ein eigenes PDF. Ein gemeinsames Dokument erstellen Sie mit Microsoft Print to PDF unter Windows, der Vorschau unter macOS oder PDF erstellen in der iPhone-App Dateien.

Warum ist die PDF-Seite so riesig?

Das Seitenformat ergibt sich aus den Pixeln und dem DPI-Wert der Datei, ein Handyfoto mit 72 dpi wird über einen Meter breit. Programme skalieren es, beim Drucken An Seite anpassen wählen.

Wird mein Foto richtig gedreht?

Ja. Der Konverter wendet die EXIF-Ausrichtung der Kamera an, hochkant aufgenommene Fotos kommen hochkant heraus.

Verliert das Bild bei der Umwandlung an Qualität?

Kaum. Die volle Auflösung bleibt erhalten, das Bild wird in etwa der ursprünglichen Qualität erneut als JPEG gespeichert, was im normalen Gebrauch nicht sichtbar ist.

Kann ich im PDF nach Text suchen?

Nein, das PDF enthält ein Bild ohne OCR. Brauchen Sie den Text, wandeln Sie das JPG in TXT um, dabei läuft eine Texterkennung.