Das .doc-Format ist älter als die meisten Geräte, auf denen man es heute öffnen will. Word 97 hat es 1997 eingeführt, Standard blieb es bis Office 2003. Verträge, Formulare, Diplomarbeiten und Firmenvorlagen aus dieser Zeit liegen deshalb noch massenhaft als .doc auf Laufwerken und in Aktenablagen. Die Umwandlung in PDF ist der einfachste Weg, sie zu versenden, zu drucken oder zu archivieren, egal welche Software der Empfänger hat.
Warum alte DOC-Dateien heute Ärger machen
- Kompatibilitätsmodus. Aktuelles Word öffnet eine .doc mit „Kompatibilitätsmodus“ in der Titelleiste und schaltet neuere Satzfunktionen ab. Das Dokument geht auf, bricht aber unter Umständen anders um als 2003.
- Smartphone und Browser. Word für das Web zeigt eine .doc nur an und verlangt vor dem Bearbeiten eine Konvertierung. Viele mobile Viewer stellen sie mit falschen Schriften dar oder gar nicht.
- Versteckte Makros. Eine .doc kann VBA-Makros enthalten, ohne dass man es am Namen erkennt. Bei DOCX geht das nicht, Makros brauchen die eigene Endung .docm. Makro-Dokumente waren lange ein beliebter Weg für Schadsoftware, deshalb blockieren manche Mailserver und IT-Abteilungen .doc-Anhänge komplett.
- Alte Formeln. Microsoft hat den Formel-Editor 3.0 mit dem Update vom Januar 2018 wegen Sicherheitslücken aus Office entfernt. Aktuelles Word kann damit erstellte Formeln nicht mehr bearbeiten, was viele alte Skripte und Hausarbeiten betrifft.
Ein PDF löst alle vier Probleme auf einmal: festes Layout, öffnet sich überall, enthält kein VBA und zeigt die Formeln so, wie sie waren.
Was in einer .doc-Datei steckt
Eine .doc ist ein binärer OLE-Verbunddokument-Container, im Grunde ein kleines Dateisystem mit mehreren Datenströmen in einer Datei: Text, Formatierungstabellen, eingebettete Objekte und gegebenenfalls Makros. Die vollständige Spezifikation [MS-DOC] hat Microsoft erst 2008 veröffentlicht, als Word 2007 längst DOCX speicherte. Laut Library of Congress wurde die Endung .doc im Lauf der Jahre für vier verschiedene Formate benutzt. Auch deshalb verhalten sich sehr alte Dateien unberechenbar.
| DOC | DOCX | |
|---|---|---|
| Standard in Word | Word 97 bis 2003 | ab Word 2007 |
| Aufbau | binärer OLE-Container | ZIP-Archiv mit XML |
| Spezifikation | [MS-DOC] von Microsoft | ISO/IEC 29500 |
| Makros | in jeder .doc möglich | nur in .docm |
| Dateigröße | größer, unkomprimiert | kleiner, komprimiert |
So verarbeitet unser Konverter eine DOC
Unser Konverter läuft auf unseren Servern in Tschechien und liest Word-97–2003-Dateien ebenso wie ältere Dateien aus Word 6.0 und Word 95. Das erwartet Sie im PDF:
- Text und Layout setzt unser Konverter neu. Times New Roman, Arial und Courier New werden durch die metrisch gleichen Liberation-Schriften ersetzt, die Zeilenumbrüche bleiben. Schriften, die wir nicht haben, bekommen einen ähnlichen Ersatz, dann verschiebt sich der Text eventuell leicht.
- Formeln aus dem Formel-Editor 3.0 werden dargestellt, entweder in bearbeitbare Formeln umgewandelt oder aus dem in der Datei gespeicherten Vorschaubild.
- Eingebettete Objekte wie Excel-Tabellen oder Diagramme erscheinen im PDF. Stammt ein Objekt aus einem Programm, das unser Konverter nicht kennt, wird das von Word gespeicherte Vorschaubild verwendet. Verknüpfte Objekte zeigen den zuletzt gespeicherten Stand, nicht die aktuelle Datei auf dem Rechner des Autors.
- Makros werden nicht übernommen. Das PDF enthält nur, was auf der Seite zu sehen ist.
- Kommentare entfallen. Nie angenommene Änderungsverfolgung erscheint als farbiger, durchgestrichener Text.
- Bilder werden als JPEG mit Qualität 90 gespeichert und über 300 DPI verkleinert. Überschriften werden zu PDF-Lesezeichen, Links bleiben anklickbar.
Häufige Probleme beim Umwandeln von DOC in PDF
Die DOC-Datei lässt sich nicht konvertieren
Meist steckt ein Kennwort dahinter. Verschlüsselte .doc-Dateien kann der Server nicht öffnen. Öffnen Sie die Datei in Word, entfernen Sie das Kennwort und speichern Sie. Zweite Ursache sind beschädigte Dateien von alten Disketten oder sterbenden Festplatten: Wenn Word sie nicht öffnet, schafft es auch kein Konverter.
Die Datei heißt .doc, ist aber etwas anderes
Viele Webanwendungen und ältere Programme haben „Word-Dateien“ exportiert, die in Wahrheit RTF oder HTML mit der Endung .doc waren. Unser Konverter erkennt den echten Typ am Inhalt, solche Dateien lassen sich also meist umwandeln. Das Layout folgt dann dem RTF oder HTML und wirkt schlichter als ein echtes Word-Dokument.
Im PDF ist Text unterstrichen oder durchgestrichen
Dokumente, die einmal durch eine Abstimmungsrunde gingen, enthalten oft noch nicht angenommene Änderungen. Nehmen Sie sie in Word an oder lehnen Sie sie ab (Überprüfen → Alle Änderungen annehmen), speichern Sie und konvertieren Sie erneut.
Besser gleich in DOCX umwandeln?
Wenn Sie weiter am Dokument arbeiten, wandeln Sie es in DOCX um: in Word über Datei → Informationen → Konvertieren, oder mit unserem Konverter DOC in DOCX. Wollen Sie es nur versenden, drucken oder archivieren, ist PDF das richtige Ziel.
Andere Wege und wann der Konverter hilft
Mit installiertem Word öffnen Sie die Datei und wählen Datei → Speichern unter → PDF. Das Ergebnis nutzt die Originalschriften. LibreOffice kann das auf jedem System ebenso. Unser Konverter ist sinnvoll, wenn ein ganzer Ordner alter Dokumente ansteht, wenn Sie am Smartphone oder an einem Rechner ohne Office arbeiten oder ein unbekanntes Makro-Dokument nicht im eigenen Word öffnen möchten. Bis zu 10 Dateien gleichzeitig, Download als ZIP. Pro Datei bis 100 MB, 10 Dateien pro Stunde, ohne Anmeldung. Hochgeladene Dateien löschen wir direkt nach der Umwandlung, Ergebnisse nach 14 Tagen.
Mehr zu den Formaten: DOC, DOCX und PDF. Für aktuelle Word-Dateien gibt es DOCX in PDF.